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Die Christus Erlöser Kathedrale
am Moskwaufer, nahe dem Kreml
(Anlass für ihren Bau war der Sieg Russlands über
Napoléon Bonaparte im sogenannten Vaterländischen Krieg
von 1812.)
Das zentrale Gotteshaus der Russisch-Orthodoxen Kirche gehört
mit 103 Metern zu den höchsten orthodoxen Sakralbauten der
Welt. Die am linken Ufer der Moskwa westlich des Kremls stehende
Kathedrale wurde ursprünglich 1883 erbaut, während der
Stalin-Herrschaft 1931 zerstört und wurde im Jahr 2000 originalgetreu
wiedererrichtet.
(Angeblich wurde das Baumaterial auch für die Gestaltung der
besonders pompösen Metrostationen
verwendet, das ist aber nicht wirklich belegt.)
Josef Stalin hatte beschlossen, auf dem Grundstück der
Kathedrale den monumentalen Palast der Sowjets errichten zu lassen.
Daraus wurde allerdings nichts:
an Stelle der Kathedtrale wurde ein öffentliches Schmimmbad
errichtet.
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MOSKAU
die Hauptstadt der Russischen Föderation ist mit 10,6 Millionen
Einwohnern (2010) in der Stadt und 14,6 Millionen in den Randbezirken,
die größte Stadt Europas.
Sie ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum
des Landes. Moskau ist Sitz der Russisch-Orthodoxen Kirche: Der
Patriarch residiert im Danilow-Kloster, das größte russisch-orthodoxe
Kirchengebäude ist die Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale.
Es gibt im Stadtgebiet von Moskau über 600 Kirchen. Seit dem
16. Jahrhundert wird Moskau auch als Drittes Rom bezeichnet.
Das Weiße Haus in Moskau ist das Regierungsgebäude
(s.o. li.u.) der Russischen Föderation. Von 1990 bis 1993 war
es Sitz des Obersten Sowjets der Russischen Föderativen Sowjetrepublik,
danach der Russischen Föderation. Seit 1994 beherbergt es das
Kabinett.
Die Sieben Schwestern ist eine Bezeichnung
für die sieben, im Auftrag Stalins im Sozialistischen Klassizismus
(auch: stalinistischen Zuckerbäckerstil) erbauten
Hochhäuser in Moskau. !Nicht übersehbar!
Manchmal werden sie auch Stalins Kathedralen
oder Stalinfinger genannt. Sie wurden in den letzten zehn Jahren
der Stalin-Herrschaft erbaut. (Ursprünglich war der
Bau von acht Hochhäusern beschlossen, von denen aber nur sieben
verwirklicht wurden).
Von 1926 bis 1936 stieg dessen Einwohnerzahl
von zwei auf über 3,6 Millionen. Dies machte umfassende Ausbaumaßnahmen
in der Stadt nötig, die 1935 in einem Generalplan festgeschrieben
wurden. Dieser sah unter anderem zahlreiche Abrisse alter Gebäude
in der historischen Innenstadt und Errichtung großer, monumentaler
Häuser entlang der Hauptverkehrsachsen vor, die vom zentralen
Punkt der Stadt aus dem Kreml ausgingen. Dabei sollte
eine bestimmte Anzahl besonders hoher Gebäude an den wichtigsten
Plätzen der Stadt entstehen, welche die übrigen Gebäude
architektonisch dominieren würden.
Im September 1947, während der Feierlichkeiten
zum 800. Jahrestag der Stadtgründung Moskaus, wurde
der Grundstein für das erste Stalin-Hochhaus
das Gebäude der Lomonossow-Universität (235m)
gelegt. (B.o.mitte).- Für
die acht Wolkenkratzer wurden absichtlich sehr repräsentative
Standorte gewählt: So baute man das Gebäude der Lomonossow-Universität
hoch auf den Sperlingsbergen, einer der höchsten Erhebungen
Moskaus, was das Gebäude von vielen anderen Plätzen der
Stadt aus sichtbar machte; gleich drei Hochhäuser wurden direkt
am Gartenring errichtet, jener Straße, die vielerorts die
Grenze zwischen dem historischen Stadtkern und der Neustadt bildet.
Das nicht verwirklichte Hochhaus in Sarjadje sollte in unmittelbarer
Nähe des Kremls stehen und diesen optisch überragen. Als
erstes wurde 1952 das Wohnhaus an der Kotelnitscheskaja-Uferstraße
fertiggestellt, und mit dem Hotel Ukraine wurde 1957 das letzte
der sieben Häuser seiner Bestimmung übergeben. (Der Blick
über Moskau oben, ist vom heutigen Hotel Ukraine~ 200m).-
Das Außenministerium,
Das Hochhaus am Ende des alten Arbat-Viertels, 19481953 erbaut,
ist 172 m.(I.B.re.M.)
Hotel Ukraine, 19531957, Das einschließlich
der Antenne 198 m. (2010 nach dreijähriger Renovierung,
als Haus der Radisson-Hotelkette wieder eröffnet.)
Hotel Leningradskaja wurde 19491952 erbaut. Es
ist 132 m.
Haus am Roten Tor, 1953, 110 Meter, - der Name stammt
vom ehemaligen Roten Tor ab, das noch Anfang der 1930er-Jahre abgerissen
wurde - heute residiert dort unter anderem das Moskauer Stadtbauunternehmen
Transstroi.
Wohnhaus an der Kotelnitscheskaja-Uferstraße,
an der Westseite des Gartenrings; ein reines Wohngebäude; galt
seinerzeit als eine äußerst vornehme Wohnadresse. Es
wurde 19481954 erbaut, der zentrale Teil ist 156 m .
Die Lomonossow-Universität liegt bewusst hoch auf
den Sperlingsbergen (ist 235 m),
dieFakultäten für Geologie, Geografie und die mechanisch-mathematische
Fakultät sind dort untergebracht.
Wohnhaus am Kudrinskaja-Platz, ehemals Platz des Aufstandes,
ähnlich dem Haus an der Ufertraße, aber weniger hoch.
Kreml
Moskau
Roter Platz
Zarenglocke
Metro
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