|
Über MYANMAR:
Burma
wurde von den Engländern im 19. JH zur Kolonie (Provinz d.
indischen Kolonie) gemacht: das "Empire" lebte vom größten
Reisanbaugebiet der Welt,
dem Irrawadi-Delta.
Großbrittanien entließ das Land aber nach dem II. W-Krieg
in eine ungewisse Zukunft:
verarmt und mit Minderheitenauseinandersetzungen ; eine Militärregierung
etablierte sich, nachdem "andersdenkende" ausgeschaltet
wurden und der Demokrat Aung San ermordet wurde
.
Seine Tochter musste fliehen und lebte einige Jahre im Exil. 1988
zurückgekehrt gewann sie die ausgerufenen Wahlen 1990 überwältigend
gegen die herrschende Militärjunta; diese - politisch etwas
ahnungslose "Führung" - war völlig überrascht
und anerkannte diesen Sieg nicht: Aung
Saung Suu Kyi wurde jahrelang in Hausarrest und Gefängsnisse
gesperrt, die Militärjunta unter U
Than Shwe regierte indessen immer brutaler und selbstgerechter.
1991 wurde ihr der Friedensnobelpreis verliehen! (Sie - die Führung
der Demokratiebewegung reiste nicht aus, da sie fürchten musste
nicht wieder zurückkehren zu dürfen!)
Vor einigen
Jahren öffnete sich Myanmar
dem Tourismus (Step by Step); es war zu hoffen, dass
das verarmte Land mit den Deviseneinnahmen einen dringend notwendigen
Aufschwung erlebte!
Die vielen
Kunstschätze - BAGAN
ist Weltkulturerbe -, lohnen eine Reise in diese ursprüngliche,
buddhistische Kultur. (Das Land ist doppelt so groß wie die
BRD, hat aber nur 30% seiner Bevölkerungsdichte; 678.500 km²
Fläche und ca. 48.000.000 Einwohner).-
Nach einer
blutigen Auseinandersetzung mit dem Militärregime und einer
menschenverachtenden Haltung
der Militärjunta in der Katastrophe von Nargis ("NARGIS"
2006) - 140 000
Tote - stagniert nun wiederum verständlicherweise der Tourismus...
, für die Freiheit des Landes ein großer Rückschritt.
Dem Regime ist alles recht, was der Machterhaltung dient; Deviseneinmahmen
aus dem Femdenverkehr waren kalkuliert; (wenige Jahre nach dem "Boom"
kann man die "Hotelruinen" bereits in Kulturregionen sehen....)
Nach dem Abgang von U Than Shwe darf man wieder
für die Freiheit dieses schönen und sympathischen Landes
hoffen: siehe>http://www.youtube.com/watch?v=1mV6aleDylo
Jä 2012
|